BACCALAURÉAT GÉNÉRAL

SESSION 2003

Compréhension de l'écrit

10

Expression

10

 

 

ALLEMAND LV 2 SÉRIE S

Durée : 2 heures -Coefficient : 2

L'usage de la calculatrice et du dictionnaire n'est pas autorisé.

Dès que ce sujet vous est remis, assurez-vous qu'il est complet.
Ce sujet comporte 6 pages numérotées de 1/6 à 6/6.

Ce cahier est destiné à recevoir vos réponses. Vous le remettrez à la fin de l'épreuve. Ne vous en servez pas comme d'un brouillon. Il n'est pas prévu de vous en fournir un second. Vous ne pouvez pas utiliser de feuilles supplémentaires.

Barème appliqué pour la correction

 

Das neue Computerspiel

Aufgeregt sprang Ben aus dem Bett. Heute war der Tag der Tage. Heute bekam er endlich das neue Computerspiel. Frank, sein bester Freund, wollte es mit in die Schule,bringen. Ben halte ihm dafür die schöne, goldene Halskette ' versprochen, die er von seiner Oma geschenkt
bekommen hatte. Ein stolzer Preis. Einen kurzen Moment überlegte Ben noch einmal, ob er

5        das Tauschgeschâft2 wirklich machen sollte. Seine Grol3mutter wäre bestimmt nicht
begeistert, wenn sie wüsste, dass er die Kette gegen ein Computerspiel eintauschen würde.
Aber er halte es sich zwei Wochen lang überlegt und nun eine Entscheidung getroffen. Das Computerspiel war ihm wichtiger.

Schnell zog Ben sich an. Ein paar Minuten später steckte er den Kopf durch die Tür
10     des Zimmers seiner Mutter. „Hallo, Mami ! Gibt's heute kein Frühstück ?"

Bens Mutter blickte zum Wecker : Sechs Uhr dreiunddreißig.

„Ben ?", fragte sie erstaunt. „Es ist halb sieben. Du hast doch noch mehr als eine halbe Stunde Zeit bis zum Frühstück. Warum bist du denn jetzt schon auf ?"

„Ich muss heute früher los", sagte Ben. „Ich bekomme ein neues Computerspiel !"

15      „Das darf doch nicht wahr sein !" stöhnte Bens Mutter. „Und deshalb weckst du mich eine
halbe Stunde zu früh ?"

„Das ist wichtig, Mama !"

„Klar", antwortete seine Mutter und setzte sich langsam im Bett auf. Dabei fiel ihr Blick
wieder auf Ben. Plötzlich lachte sie.

20      „Was ist denn ?", wollte Ben wissen.

Die Mutter sah, dass er den Pullover falsch herum angezogen hatte.

,,Hast du heute schon mal in den Spiegel geschaut, du kleiner Clown ?", fragte sie lachend. „Bestimmt hast du dich noch nicht einmal gewaschen !"

„Ich bin nicht mehr klein", antwortete Ben.

25      ,Natürlich nicht", lächelte die Mutter. „Aber auch noch nicht erwachsen genug, um dich
richtig anzuziehen oder dir dein Frühstück selbst zu machen."

„Oh Mann", stöhnte Ben. „Nie nimmst du mich ernst.3 Und jetzt ist es schon gleich zehn vor sieben. Ich muss doch gehen."

„Es ist noch nicht mal zwanzig vor sieben", korrigierte seine Mutter.„Aber es scheint         ja ein  wahnsinnig wichtiges Spiel zu sein, für das du so früh aufstehst. Woher    bekommst du es denn ?", fragte sie.

Von Frank !", antwortete Ben. „Im Tausch." Kaum hatte er das gesagt, hätte er sich am
liebsten auf die Zunge gebissen.4 Schnell ging er in Richtung Küche. Die erwartete Frage kam auch schon: „Im Tausch ? Wogegen denn ?"

35      Ben tat so, als habe er die Frage nicht gehört. Seine Mutter kam auch in die Küche und wiederholte die Frage.

Jetzt musste er es sagen. „Gegen meine Halskette", antwortete Ben so schnell, dass seine
Mutter es hoffentlich nicht verstehen würde. Doch die verstand sehr gut.

 

„Gegen die Kette von Oma ?",fragte sie.
40„Ja", gab Ben leise zu.

„Findest du das rien ? Du hattest sie dir doch so sehr gewünscht. Und Oma ist. ziemlich viel herumgelaufen um sie zu bekommen."

„Ich weiB ", meinte Ben und sah auf den Boden.5 „Aber weißt du, dieses Computerspiel ist
nicht irgendein Spiel. Es ist ganz neu und aufregend. Noch niemand ist bis in die vierte
 

45     Ebene6 gekommen."

„So war es bei den anderen 500 Computerspielen doch auch, oder nicht ?"
„148", korrigierte Ben.

         „Es ist deine Kette", bestimmte seine Mutter. .,Du kannst damit machen, was du willst. Ich
sage nur : Wenn Oma dich mal nach der Kette fragt, sagst du ehrlich, was du damit gemacht

50      hast. Überlege es dir also gut.;'

„Ja, ja, mach ich", versprach Ben und hoffte, seine Gro8mutter würde diese Frage niemals stellen.

 

nach Andreas Schlüter : Level 4 - Die Stadt der Kinder

1 die goldene Halskette : la chaire en or 2 das Tauschgeschâft : l'échange, le troc

3 jdn ernst nehmen : prendre qqn au sérieux

4 sich auf die Zunge beiBen : se mordre la langue s der Boden : le sol

6 die Ebene : ici : le niveau

I .COMPRÉHENSION

1. Wer macht was ? Bitte kreuzen Sie an und passen Sie gut auf : Manche Sätze sind fur mehrere Personen richtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ben

Die

Mutter

Die

Oma

Frank

 

 

 

 

 

 

 

eht zur Schule.

 

 

 

 

 

 

hat keine Lust früh aufzustehen.

 

 

 

 

 

 

hat lange nach diesem schönen Geschenk gesucht.

 

 

 

 

 

 

will nicht mehr wie ein Kind behandelt werden.

 

 

 

 

 

 

soll nicht lü en.

 

 

 

 

 

 

könnte sich über die Kette Sor en machen.

 

 

 

 

 

 

soll noch über den Tausch nachdenken.

 

 

 

2. Richtig (R) oder falsch (F) ? Bitte kreuzen Sie an, belegen Sie Ihre Wahl mit einem Zitat aus dem Text und geben Sie die Zeile an !

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeile

R

F

 

 

1) Frank, Bens Freund, macht bei diesem Tausch ein gutes

 

 

 

 

 

Geschäft.

 

 

 

 

 

Zitat .

 

 

 

 

 

2) Ben besucht seinen Freund, um das Computerspiel bei ihm zu

 

 

 

 

 

holen.

 

 

 

 

 

Zitat .

 

 

 

 

 

3) An diesem Morgen steht Ben früher auf als er müsste.

 

 

 

 

 

Zitat

 

 

 

 

 

4) Die Mutter scheint Humor zu haben.

 

 

 

 

 

Zitat - -

-

 

 

 

 

 

5) Seine Mutter verbietet ihm, die goldene Kette gegen das

 

 

 

 

 

Computerspiel zu tauschen.

 

 

 

 

 

Zitat .

 

 

 

 

 

4/6                                              3AL2SIN 1

 

 

 

 

Zeile

R

F

 

 

6) Er war ganz; überrascht, als seine Oma ihm eine goldene Kette

schenkte.

Zitat

 

 

 

 

 

7) Ben hat seiner GroBmutter erzählt, dass er ihr Geschenk gegen

ein Computerspiel getauscht hat.

Zitat .

 

 

 

 

 

8) Es handelt sich um ein leichtes Computerspiel.

Zitat

 

 

 

 

 

 

3. Zitieren Sie drei Stellen, die zeigen, dass Ben sich nicht ganz wohl dabei fühlt, seine goldene Kette gegen ein Computerspiel zu tauschen !

a)..................................................................................................................................................

b)...............................................................................................................................................

c)................................................................................................................................................

d)...............................................................................................................................................

5/6                                                                              3AL2SIN 1

II. EXPRESSION

Wählen Sie entweder das Thema 1 oder das Thema 2 und Schreiben Sie etwa 150 Wörter !

1. Beim nächsten Besuch bei der Oma fragt sie Ben nach der Kette. Schreiben Sie des Dialog oder erzählen Sie !

 2. Was haltes Sie vos der Reaktion der Mutter ? Finden Sie ihre   Erziehungsmethode richtig, oder ist sie zu tolerant ?



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